Sprachrohr

Östliche Bahnhofstraße: CDU will Möglichkeit eines echten Radweges prüfen

15.04.2019

Die CDU-Ratsfraktion möchte die Verwaltung prüfen lassen, ob sich bei der anstehenden Sanierung der östlichen Bahnhofstraße ein echter Radweg realisieren lässt.

Dabei soll insbesondere auch geprüft werden, ob sich auf dem vorhandenen Raum die Parksituation für Anwohner effizienter gestalten lässt, ohne dass Parkfläche verloren geht. Auch soll geprüft werden, ob ein Fahrradweg durch die Fußgängerzone geführt werden könnte.

Die Infrastruktur auf der östlichen Bahnhofstraße ist momentan nicht auf ein gutes Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer ausgerichtet. Gerade Fahrradfahrer kommen auf der Fahrbahn mit den Autofahrern oder auf den Gehwegen mit den Fußgängern in Raumkonflikt. Ähnlich stellt sich die Situation für E-Scooter und sonstige Verkehrsteilnehmer dar. Als Hauptverkehrsader der Gemeinde muss hier bei der anstehenden Sanierung eine Lösung gefunden werden, die auch die Interessen der Radfahrer angemessen berücksichtigt.

Der begrenzte Platz auf der Bahnhofstraße und das Fehlen von Parallelstraßen, die eine durchgehende parallele Führung des Radverkehrs zulassen würden, sind dabei die Hauptherausforderungen. Gerade vor diesem Hintergrund ist uns bewusst, dass es möglicherweise keine Lösung geben wird, die alle Betroffenen vollständig zufrieden stellt. Wir sollten jedoch keinesfalls eine Situation schaffen, in der ein Raumgewinn für das Fahrrad, E-Scooter und weitere Verkehrsmittel als Verlust für Anwohner und Autofahrer erlebt wird. Wir hoffen, dass eine Verlagerung der Parkplätze auf nur eine Seite der Straße ohne Parkplatzverlust möglich ist, wenn die Parkflächen aufgezeichnet und angeschrägt werden.

Jede Lösung muss von den Anwohnern mitgetragen werden und sollte nicht einseitig über deren Köpfe hinweg realisiert werden. Beim Umbau der Bahnhofstraße genügt deshalb die gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung nicht. Die Verwaltung und auch alle Parteien müssen hier ihr Bestes geben, um die Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich einzubinden.