Sprachrohr

Klimaschutz - quer gedacht

08.09.2020

Wäre es nicht klasse, wenn wir in der Gemeinde Dächer hätten, die nicht nur sich selbst, sondern auch noch die Luft insgesamt reinigen und zwar von ganz allein?

Es geht um den Verbau von Titandioxid. Wir in Bönen könnten hier einmal querdenken! Alle Jahre wieder fordern Umwelt- und Verkehrsverbände ein Umdenken in Sachen Luftreinhaltung. Insbesondere die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) und anderen Abgasen aus Verkehr, Heizung und Industrie überschreitet oft den Jahresgrenzwert von 40 μg/m³. In Bönen könnten wir unseren Teil zur Lösung des Problems mit der Luftverschmutzung beitragen, indem wir Titandioxid unter anderem im Mikrobeton z.B. im Dachstein verarbeiten und verbauen. Bis zu 90 Prozent der Stickstoffdioxide werden dabei bei Tageslicht neutralisiert! Vor allem Stickoxide (NOx) wandelt es in unschädliche Stoffe wie NO³ um. Immer und immer wieder. Titandioxid ist wie ein Katalysator, der sich nicht verbraucht. Packen wir es an? Einmal quergedacht!